Travel story

Eisiges Abenteuer: Eine Nacht im Eishotel und wie ich überlebte!

By Mohammed Ali Travel12 min read
Breathtaking aurora borealis illuminating a snowy fir forest in Lapland, Finland, during winter night.
Photo: Julias Torten und Törtchen on Pexels

Haben Sie sich jemals gefragt, wie es ist, eine ganze Nacht bei Minusgraden zu verbringen? Ich habe das Abenteuer gewagt und im berühmten Eishotel übernachtet. Begleiten Sie mich auf eine eisige Reise durch die Arktis und entdecken Sie, ob ich dieses eiskalte Experiment überlebt habe!

Einleitung: Der Ruf des Eises – Eine verrückte Idee wird Realität

„Du willst WIRKLICH in einem Hotel aus Eis schlafen? Bei Minusgraden? Bist du verrückt?“ Die Reaktionen meiner Freunde reichten von ungläubigem Kopfschütteln bis hin zu amüsierter Besorgnis. Doch die Idee, einmal im Leben in einem Eishotel zu übernachten, hatte sich tief in meinem Kopf festgesetzt wie eine Eiskristallformation an einem Fenster im tiefsten Winter. Es war nicht nur der Reiz des Neuen, des Ungewöhnlichen; es war der Wunsch, die Grenzen meiner Komfortzone zu sprengen, die Stille der Arktis zu erleben und in einer Umgebung zu schlafen, die so flüchtig und doch so majestätisch ist wie eine Nordlichtshow.

Und so fand ich mich eines kalten Januartages auf dem Weg nach Jukkasjärvi, einem kleinen Dorf in Schwedisch Lappland, 200 Kilometer nördlich des Polarkreises. Mein Ziel: Das ICEHOTEL, das Original und das wohl berühmteste Eishotel der Welt. Würde ich die Nacht überleben? Würde ich frieren, oder würde es ein magisches Erlebnis werden? Begleiten Sie mich auf dieses eisige Abenteuer und finden Sie es heraus!

Was ist ein Eishotel überhaupt? Mehr als nur Eisblöcke und Kälte

Bevor wir ins Detail meiner eisigen Nacht eintauchen, lassen Sie uns kurz klären, was ein Eishotel überhaupt ist. Vergessen Sie alles, was Sie über herkömmliche Hotels wissen. Ein Eishotel ist ein Kunstwerk, eine temporäre Skulptur aus Schnee und Eis, die jedes Jahr aufs Neue von Künstlern aus aller Welt geschaffen wird. Die Wände, die Betten, die Möbel – alles besteht aus Eis und Schnee, sorgfältig geformt und oft kunstvoll beleuchtet. Es ist weniger eine Unterkunft im traditionellen Sinne, sondern vielmehr eine immersive Kunstinstallation, in der man tatsächlich schlafen kann.

Das ICEHOTEL in Jukkasjärvi ist hier der Pionier. Seit 1989 wird es jedes Jahr neu errichtet, wenn der Tornefluss gefriert und riesige Eisblöcke geerntet werden können. Jede Suite ist ein Unikat, entworfen von verschiedenen Künstlern, die dem Eis Leben einhauchen. Es ist ein Spiel mit Licht, Schatten und der Transparenz des Eises, das eine unwirkliche, fast außerweltliche Atmosphäre schafft. Neben den saisonalen Eiszimmern gibt es seit einigen Jahren auch das ICEHOTEL 365, das dank Solarenergie das ganze Jahr über geöffnet ist und eine konstante Innentemperatur von etwa -5 bis -8 Grad Celsius hält. Es ist ein faszinierendes Beispiel für nachhaltige Architektur und Kunst.

Mein gewähltes Ziel: Das Original in Jukkasjärvi, Schweden – Anreise und erste Eindrücke

Die Wahl fiel bewusst auf das ICEHOTEL in Jukkasjärvi, dem ersten seiner Art und dem Inbegriff des Eishotel-Erlebnisses. Die Anreise ist Teil des Abenteuers: Zuerst ein Flug nach Stockholm, dann ein weiterer Inlandsflug zum Flughafen Kiruna (KRN) in Nordschweden. Von Kiruna aus sind es noch etwa 15-20 Minuten mit dem Shuttle oder Taxi bis nach Jukkasjärvi. Schon der Flug über die verschneiten, endlosen Wälder Lapplands ist atemberaubend und stimmt auf die arktische Landschaft ein.

Als ich in Jukkasjärvi ankam, tauchte ich sofort in eine andere Welt ein. Überall Schnee, die Luft war klar und knackig kalt, und ein tiefes Schweigen lag über dem Dorf. Das Hotel selbst ist von außen eher unscheinbar, eine große, schneebedeckte Struktur, die sich harmonisch in die Winterlandschaft einfügt. Doch der Moment, als ich durch die großen Holztüren ins Innere trat, war einfach magisch.

Die Luft war sofort kälter, aber nicht unangenehm. Eine sanfte, blau-grünliche Beleuchtung tauchte die Gänge und Skulpturen in ein unwirkliches Licht. Überall glitzerte und funkelte es. Die Stille war fast absolut, nur unterbrochen vom leisen Knirschen meiner Schritte auf dem Eisboden und dem gelegentlichen Staunen anderer Besucher. Es fühlte sich an, als wäre ich in eine Märchenwelt aus Eis und Schnee geraten, in eine Kunstgalerie, die zum Leben erwacht war.

Der Check-in findet in einem beheizten Gebäude statt, dem "Warmhaus". Hier gibt es auch Schließfächer für Gepäck, eine Rezeption, Umkleiden, Saunen und – ganz wichtig – beheizte Toiletten und Duschen. Denn das Eishotel selbst hat keine Sanitäranlagen. Dies ist eine wichtige Information für alle, die sich fragen, wie man mitten in der Nacht bei -5°C auf die Toilette geht (dazu später mehr!).

Der Check-in und die eisige Realität: Kunst zum Anfassen

Nach dem Check-in hatte ich Zeit, das Hotel zu erkunden. Die Gänge sind gesäumt von atemberaubenden Eisskulpturen, von abstrakten Formen bis hin zu detailreichen Tierfiguren. Jede der über 50 Eis-Suiten ist ein Meisterwerk für sich. Ich schlenderte durch die verschiedenen Räume, bestaunte die kunstvollen Schnitzereien, die filigranen Verzierungen und die einzigartige Atmosphäre, die jeder Raum ausstrahlte. Da gab es Suiten, die an Unterwasserwelten erinnerten, andere an nordische Mythen oder futuristische Landschaften. Es war, als würde man durch eine gigantische, begehbare Kunstgalerie wandern.

Besonders beeindruckend war die Eisbar, wo Drinks in Gläsern aus Eis serviert werden, und die Eiskapelle, die tatsächlich für Hochzeiten genutzt wird. Alles ist aus Eis – die Barhocker, der Altar, sogar die Kronleuchter. Die Temperatur im Hotelinneren liegt konstant zwischen -5°C und -8°C, unabhängig von der Außentemperatur, die bis zu -30°C oder kälter sein kann. Man spürt die Kälte, aber durch die fehlende Luftbewegung und die gute Isolierung ist es nicht so extrem, wie man es vielleicht erwarten würde. Dennoch: Es ist kalt. Sehr kalt.

Die "Überlebensstrategie": Vorbereitung auf die eisige Nacht

Hier kommt der "Überlebt"-Teil ins Spiel. Eine Nacht im Eishotel ist kein spontanes Unterfangen. Eine gute Vorbereitung ist das A und O, um das Erlebnis in vollen Zügen genießen zu können. Das Hotel bietet eine detaillierte Einweisung und stellt das wichtigste "Überlebenswerkzeug" zur Verfügung: einen speziellen, hochisolierenden Polarschlafsack, der Temperaturen bis zu -20°C standhält.

Meine persönliche Checkliste und die Empfehlungen des Hotels waren:

1. Kleidung in Schichten (Zwiebelprinzip): Das Wichtigste! Tragen Sie mehrere dünne Schichten anstatt einer dicken.
* Basisschicht: Thermounterwäsche aus Merinowolle oder synthetischen Fasern (keine Baumwolle, da sie Feuchtigkeit speichert und kühlt). Lange Unterhose und langärmeliges Shirt.
* Mittelschicht: Fleece-Pullover, Fleece-Hose.
* Außenschicht (für tagsüber): Warme Winterjacke, Schneehose, Mütze, dicke Handschuhe, Schal.
2. Für die Nacht:
* Thermo-Basisschicht: Die gleiche wie tagsüber.
* Mütze: Extrem wichtig! Der größte Teil der Körperwärme geht über den Kopf verloren. Eine warme Mütze, die die Ohren bedeckt, ist unerlässlich.
* Dicke Socken: Aus Wolle oder Thermomaterial. Nehmen Sie frische Socken für die Nacht, damit keine Feuchtigkeit von tagsüber im Schuhwerk gespeichert wurde.
* Schlafsack: Das Hotel stellt einen Polarschlafsack zur Verfügung. Dieser wird auf das Eisbett gelegt, das mit Rentierfellen bedeckt ist, um eine zusätzliche Isolationsschicht zu schaffen.
* Keine Kleidung im Schlafsack: Klingt paradox, aber ziehen Sie nicht zu viele Schichten im Schlafsack an. Zwei bis drei Schichten (Thermovel, ggf. dünnes Fleece) reichen aus. Der Schlafsack wärmt am besten, wenn er direkt vom Körper gewärmt wird und nicht erst dicke Kleidungsschichten durchdringen muss.
* Hydration: Tagsüber viel trinken, aber vermeiden Sie große Mengen Flüssigkeit direkt vor dem Schlafengehen, um nächtliche Toilettengänge zu minimieren.
* Kein Alkohol vor dem Schlafengehen: Alkohol erweitert die Blutgefäße und lässt den Körper schneller auskühlen.
* Warmer Körper: Gehen Sie nicht unterkühlt ins Bett. Nutzen Sie vor dem Schlafengehen die Sauna im Warmhaus oder bewegen Sie sich ein wenig, um warm zu werden.
* Gepäck: Lassen Sie Ihr gesamtes Gepäck in den beheizten Schließfächern. Nehmen Sie nur das Nötigste (Kleidung für die Nacht, Kamera, Handy, Powerbank) in einem kleinen Rucksack mit ins Eishotel.

Mein "Zimmer" war eine der Kunst-Suiten, ein atemberaubendes Werk aus Eis und Schnee, das von einem Künstlerteam gestaltet wurde. Das Bett bestand aus einem massiven Eisblock, bedeckt mit Holzbrettern und dicken Rentierfellen. Darauf sollte mein Schlafsack ausgerollt werden. Der Gedanke, auf Eis zu schlafen, war aufregend und ein wenig beängstigend zugleich.

Die Nacht der Nächte: Zwischen Kunst und Kälte

Der Moment, als ich mich für die Nacht fertig machte, war surreal. Ich zog meine vorbereitete Thermounterwäsche an, setzte meine Mütze auf und schlüpfte in den riesigen Polarschlafsack. Das Hereinschlüpfen in den Schlafsack war wie das Betreten einer kleinen, warmen Höhle. Anfangs war es kühl, aber die Körperwärme heizte den Schlafsack schnell auf. Das Gefühl, auf einem Bett aus Eis zu liegen, war seltsam, aber die Rentierfelle und der Schlafsack isolierten erstaunlich gut.

Die Stille war das Beeindruckendste. Eine absolute, tiefe Stille, die man selten erlebt. Man hörte nur den eigenen Atem und vielleicht das leise Knirschen des Eises, wenn es sich minimal setzte. Durch die Öffnung meines Schlafsacks konnte ich die schwach beleuchteten Eisskulpturen meiner Suite sehen. Es war, als würde man in einem lebendigen Kunstwerk schlafen. Der Atem bildete kleine Wolken in der kalten Luft.

Geschlafen habe ich überraschend gut. Es war nicht die tiefste Nacht meines Lebens, aber auch weit entfernt von einer schlaflosen Tortur. Manchmal wurde ich wach, weil ein Körperteil (meist die Nase oder ein kleiner Teil des Gesichts, der aus dem Schlafsack ragte) etwas kühl wurde, aber ein kurzes Hineinziehen in den Schlafsack reichte aus, um wieder warm zu werden. Der Gedanke an einen Toilettengang war die größte Herausforderung: Es bedeutete, den warmen Kokon zu verlassen, durch die kalten Gänge zu eilen und ins beheizte Warmhaus zu gehen. Ich schaffte es, die Nacht ohne diesen "Ausflug" zu überstehen – ein kleiner Sieg!

Das Erwachen am Morgen war ein weiteres unvergessliches Erlebnis. Gegen 7:30 Uhr wurden wir von einem Hotelmitarbeiter geweckt, der uns einen heißen Preiselbeersaft in Eisgläsern servierte. Dieser warme, süße Saft war der perfekte Start in den Tag und symbolisierte das erfolgreiche "Überleben" der Nacht. Ich fühlte mich nicht durchgefroren, sondern eher erfrischt und erfüllt von einem einzigartigen Gefühl des Triumphs.

Der Morgen danach: Erwachen in einem Märchen und das Gefühl des Triumphs

Nach dem Weckruf und dem wärmenden Saft machte ich mich auf den Weg zurück ins Warmhaus. Eine heiße Dusche war die reinste Wohltat und wusch die letzten Spuren der arktischen Kälte ab. Das Frühstück im Warmhaus war reichhaltig und bot alles, was man nach einer eisigen Nacht brauchte: warme Porridge, frisches Brot, Rührei, lokale Spezialitäten wie Rentierfleisch und natürlich reichlich Kaffee.

Ich saß da, blickte aus dem Fenster auf die verschneite Landschaft und konnte es kaum glauben: Ich hatte eine Nacht in einem Eishotel verbracht und nicht nur überlebt, sondern es auch wirklich genossen! Es war nicht nur ein Schlafplatz, sondern eine Erfahrung, die alle Sinne ansprach – die Stille, die visuelle Pracht der Eiskunst, das Gefühl der Kälte, die Wärme des Schlafsacks. Es war ein tiefgreifendes Erlebnis, das mir zeigte, wie anpassungsfähig der menschliche Körper ist und wie magisch die Natur sein kann.

Mehr als nur eine Nacht: Arktische Abenteuer rund ums Eishotel

Eine Reise zum Eishotel ist weit mehr als nur eine Übernachtung. Die Region um Jukkasjärvi bietet eine Fülle von arktischen Aktivitäten, die Ihr Erlebnis unvergesslich machen. Ich empfehle dringend, mindestens zwei bis drei Nächte in der Gegend zu verbringen, davon eine im Eishotel und die anderen in einem der beheizten Chalets oder Zimmer im Warmhaus-Komplex.

* Nordlichter (Aurora Borealis): Die Region ist bekannt für ihre hohen Chancen, die tanzenden Lichter am Himmel zu sehen. Buchen Sie eine Nordlicht-Tour (z.B. mit dem Schneemobil oder auf einer Rentierschlittenfahrt) für die besten Beobachtungsmöglichkeiten. Ich hatte das unglaubliche Glück, die Aurora in all ihrer Pracht zu erleben – ein Gänsehautmoment, der mir für immer in Erinnerung bleiben wird.
* Schneemobil-Safaris: Fahren Sie selbst ein Schneemobil durch die verschneite Wildnis, über zugefrorene Seen und durch endlose Wälder. Ein Adrenalinkick pur!
* Husky- und Rentierschlittenfahrten: Lassen Sie sich von einem Rudel enthusiastischer Huskys oder majestätischer Rentiere durch die Landschaft ziehen. Ein traditionelles und absolut bezauberndes Erlebnis.
* Eisskulpturen-Workshop: Versuchen Sie sich selbst als Künstler und schnitzen Sie Ihre eigene kleine Eisskulptur. Das Hotel bietet Kurse an, die überraschend viel Spaß machen.
* Sami-Kultur: Besuchen Sie ein Sami-Dorf, lernen Sie mehr über die indigene Bevölkerung Lapplands, ihre Kultur, ihre Rentierzucht und probieren Sie traditionelle Gerichte.
* Sauna: Nach einem kalten Tag oder der Eisnacht ist ein Saunagang im Warmhaus ein absolutes Muss. Einige der Suiten im Warmhaus haben sogar private Saunen.

Praktische Tipps für Ihr eigenes Eishotel-Abenteuer

Möchten Sie dieses unvergessliche Erlebnis selbst wagen? Hier sind meine wichtigsten praktischen Tipps:

* Beste Reisezeit: Das "normale" Eishotel in Jukkasjärvi wird jedes Jahr von Dezember bis April geöffnet, wobei die Kunst-Suiten erst Ende Dezember/Anfang Januar fertiggestellt sind. Die beste Zeit ist von Januar bis März, da dann die Temperaturen konstant kalt genug sind und die Tage bereits länger werden. Das ICEHOTEL 365 ist ganzjährig geöffnet.
* Kosten: Eine Nacht im Eishotel ist kein Schnäppchen. Rechnen Sie mit Preisen ab etwa 300-400 Euro pro Nacht für ein Standard-Eis-Zimmer und 600-1000 Euro oder mehr für eine Kunst-Suite. Die Preise variieren stark je nach Saison und Buchungszeitpunkt. Aktivitäten wie Schneemobil-Safaris kosten zusätzlich zwischen 100-200 Euro, Husky-Touren ab 150-250 Euro.
* Budget-Tipp: Um Kosten zu sparen, könnten Sie eine Nacht im Eishotel mit einer oder zwei Nächten in einem der beheizten Hotelzimmer oder Chalets kombinieren. So erleben Sie die Kälte, haben aber auch den Komfort einer warmen Basis. Auch eine Buchung in der Nebensaison (Anfang Dezember oder Ende April) kann günstiger sein.
* Anreise: Flüge nach Kiruna (KRN) sind oft mit einem Zwischenstopp in Stockholm (ARN) verbunden. Von Kiruna gibt es Shuttles und Taxis zum ICEHOTEL.
* Was mitnehmen:
* Thermokleidung (Merinowolle): Mehrere Sets für verschiedene Tage und die Nacht.
* Warme Mütze, Schal, wasserdichte Handschuhe.
* Wasserdichte Winterjacke und -hose.
* Warme, wasserdichte Winterstiefel: Unerlässlich!
* Sonnenbrille: Bei Schnee und Sonne ist die Blendung extrem.
* Kamera mit Ersatzakkus: Kälte entlädt Akkus schnell. Halten Sie Ersatzakkus warm in der Innentasche.
* Powerbank: Für Handy und andere Geräte.
* Kleiner Rucksack: Für das Nötigste im Eishotel.
* Sicherheit: Hören Sie immer auf die Anweisungen des Hotelpersonals und der Tourguides. Sie sind Experten für die arktischen Bedingungen. Gehen Sie keine unnötigen Risiken ein und kennen Sie Ihre Grenzen. Bei starkem Kälteempfinden stehen Ihnen jederzeit warme Räume zur Verfügung.
* Buchung: Buchen Sie Ihr Zimmer und die gewünschten Aktivitäten so früh wie möglich, besonders wenn Sie in der Hochsaison (Weihnachten/Neujahr, Februar/März) reisen möchten. Die Kapazitäten sind begrenzt.

Fazit: Ein unvergessliches, eisiges Märchen

Die Nacht im Eishotel war alles andere als nur eine Übernachtung. Es war ein tiefgreifendes, multisensorisches Erlebnis, das meine Erwartungen bei Weitem übertroffen hat. Es war eine Mischung aus Abenteuer, Kunstgenuss, Stille und dem Gefühl, Teil einer einzigartigen, vergänglichen Welt zu sein. Ich habe nicht nur "überlebt", ich habe es in vollen Zügen genossen und bin um eine unvergessliche Erinnerung reicher.

Es ist eine Hommage an die Natur, an die Kunst und an den menschlichen Geist, der selbst den extremsten Bedingungen Schönheit abgewinnt. Wenn Sie auf der Suche nach einem Reiseerlebnis sind, das Sie für immer prägen wird, das Ihre Sinne schärft und Sie die Magie des Winters spüren lässt, dann kann ich Ihnen eine Nacht im Eishotel nur wärmstens (oder besser gesagt: eiskalt) empfehlen.

Wagen Sie das Abenteuer? Werden Sie Ihre eigene Geschichte vom "Überleben" im Eishotel schreiben? Ich hoffe, dieser Bericht hat Sie inspiriert, Ihre eigenen Grenzen zu testen und sich auf diese eisige Reise zu begeben. Teilen Sie Ihre Gedanken in den Kommentaren oder taggen Sie Tripsora auf Instagram, wenn Sie Ihr eigenes Eishotel-Abenteuer beginnen!

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